Hinzenbach (AUT), 01.-03.02.2019 - Zum sechsten Mal durfte der UVB Hinzenbach den FIS Ski Jumping World Cup Ladies ausrichten und die Besucher hatten Gelegenheit die weltbesten Skispringerinnen hautnah zu sehen.

Die große Siegerin des Weltcup-Wochenendes in Hinzenbach hieß Maren Lundby. Die 24-jährige Norwegerin stand an beiden Wettkampftagen ganz oben auf dem Podest. Lokalmatadorin Jacqueline Seifriedsberger (SC Waldzell) landete mit den Plätzen 22 und 23 im Mittelfeld. 

Für all jene die dabei waren, war der Weltcup in Hinzenbach einmal mehr ein tolles Skisprungfest mit großen sportlichen Leistungen, Feuerwerk und unterhaltsamem Abendprogramm. Die Springerinnen zeigten sich angetan von der guten Stimmung und der Anlage, die trotz schwieriger Witterungsverhältnisse, in perfektem Zustand war. 

Viele prominente Fans

Angefeuert wurden die Athletinnen an den drei Tagen nicht nur von den Fans. Auch namhafte Prominenz drückte die Daumen. Landeshauptmann Thomas Stelzer, Sport-Landesrat Markus Achleitner, Landesrätin Birgit Gerstorfer, die Landtagsabgeordneten Jürgen Höckner, Günter Pröller und Peter Oberlehner. Landesrat a.D. Reinhold Entholzer und Hinzenbachs Bürgermeister Wolfgang Kreinecker ließen sich das Spektakel ebensowenig entgehen wie Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer, LSVOÖ-Vizepräsident Wolfgang Pesendorfer, Sportunion-Präsident Franz Schiefermair und natürlich Hinzenbach-Stammgast Skisprung-Legende Andreas Goldberger. 

Amateure sprangen für Lukas Müller

Traditionell lud der UVB Hinzenbach Amateure zur Weitenjagd von der 10-Meter Schanze um den Erlös an den früheren Skispringer Lukas Müller zu spenden der seit einem Sturz im Rollstuhl sitzt. Alt und Jung, komplette Anfänger, Trainer aber auch Nachwuchsspringer des Gastgeber-Vereins wagten den Sprung, sodass am Ende 2.000 Euro an Lukas Müller überreicht werden konnten. 

 

FIS hofft auf neuerliche Bewerbung der Hinzenbacher

Sichtlich zufrieden ist demnach auch UVB Hinzenbach-Präsident Bernhard Zauner: 

„Ich danke dem Wettergott, dass er uns am Sonntag mit so gutem Wetter die Veranstaltung gerettet hat. Die FIS hat sich für die vorbildliche Veranstaltung und für die hervorragende Organisation bedankt, denn die Anlage war trotz des starken Regens von Samstag auf Sonntag hervorragend präpariert. Nicht zuletzt deshalb hat uns die FIS mitgeteilt, sie würde sich freuen, wenn wir uns für nächstes Jahr wieder bewerben. Möglich ist das alles allerdings immer wieder nur durch den unglaublichen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, die aufgrund der jahrelangen Erfahrung schon super organsiert sind. Vielen Dank ihnen allen!“

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