Peking (CHN) 24.11.2018 - An jenem Ort, wo 2022 die Olympischen Spiele stattfinden, springt der Mollner Clemens Millauer als Dritter erstmals auf das Weltcup-Podest und setzt damit ein großes Ausrufezeichen.

Danach war er äußert glücklich – auch aufgrund der Umstände, die sich in der gestrigen Qualifikation zugetragen hatten. Da hatten die Judges den ersten Sprung des Oberösterreichers stark unterbewertet, weil sie eine Drehung Millauers übersehen hatten. Erst nach Intervention von ÖSV-Freestyle-Headcoach Christian Scheidl wurde die Wertung Millauers nach oben korrigiert.

"Ich habe nach der Qualifikation geglaubt, dass ich schon aus dem Contest draußen bin. Dann hat mich unser Coach 'Gigi' Scheidl vom Irrtum der Judges informiert. Ich habe sozusagen eine zweite Chance bekommen und diese zum Glück auch genützt. Ich habe meine beiden Tricks, die in die Wertung gekommen sind, sauber gelandet und deshalb auch entsprechend hohe Scores bekommen. Ein Top-3-Resultat im Weltcup war eines meiner großen Ziele für diese Saison. Ich bin überglücklich, dass ich es jetzt gegen stärkste Konkurrenz ausgerechnet beim 'Air+Style' in China erreicht habe", war der Jubel bei Millauer verständlicherweise groß.
   
Im Big-Air-Weltcup liegt Clemens Millauer nach drei von vier Saisonbewerben auf dem dritten Rang. Der letzte Bewerb in diesem Winter findet erst im März 2019 im kanadischen Quebec statt.

Foto: Clemens Millauer

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