Felderg (GER), 17.02.2019 - In einer Millimeter-Entscheidung ist Andrea Limbacher (ASKÖ Bad Goisern) beim zweiten Weltcup-Rennen an diesem Wochenende im Hochschwarzwald am Sieg vorbeigeschrammt.

„Limbo“ lieferte sich im großen Finale mit Sandra Näslund ein dramatisches Duell, das die Schwedin am Ende hauchdünn im Fotofinish für sich entschied. Selbst am Zielfoto war nur schwer auszumachen wer am Ende die Fingerspitzen vorne hatte. Trotz des knapp verpassten Erfolgs überwog bei Limbacher die Freude über Rang zwei, schaffte die Weltmeisterin 2015 doch damit erstmals nach fast drei Jahren wieder den Sprung auf ein Weltcup-Podest. Zuletzt stand die 29-Jährige am 28. Februar 2016 bei der Olympia-Generalprobe im Bokwang Phoenix Park (KOR) auf dem Podium. 

"Es war ein langer und harter Weg zurück auf das Stockerl, daher tut es sehr gut, wieder da oben zu stehen. Nach dem gestrigen Aus im Viertelfinale war ich sehr enttäuscht weil ich meine gute Form einfach nicht in den Rennen umsetzen konnte. Ich bin mit dem Ziel in diese Saison gegangen, wieder auf das Podest zu fahren, aber bis heute wollte es einfach nicht sein. Vielleicht hätte ich das Fotofinish gewonnen, wenn ich die Hand weiter nach oben gestreckt hätte. Aber ich ärgere mich heute nicht darüber, dass es nicht ganz zum Sieg gereicht hat sondern freue mich über meine Leistung", sagte Andrea Limbacher. 

Der Skicross-Tross übersiedelt nun ins russische Sunny-Valley-Resort in Miass wo am kommenden Wochenende ebenfalls zwei Weltcup-Entscheidungen auf dem Programm stehen. 

Mit der weiteren Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit einverstanden!
Mehr Info Ok