Blue Mountain (CAN), 26.01.2019 - Johannes Rohrweck (TVN Großraming) hat mit Platz drei beim Weltcup im kanadischen Blue Mountain für den nächsten Podestplatz der Skicrosser gesorgt, nachdem Daniel Traxler (ASVÖ SC Spital/Pyhrn) in der Vorwoche bei den beiden Rennen in Idre Fjäll (SWE) schon Zweiter und Dritter geworden war.

Rohrweck führte den Final-Heat lange Zeit an, ehe im unteren Streckenteil die Konkurrenten wieder aufschließen konnten. Das Finish verlief dann dramatisch: Im Duell um Platz zwei holte der Schweizer Marc Bischofberger beim Sprung auf die Zielgerade Rohrweck von den Beinen und kam dabei auch selbst zu Sturz. Rohrweck rappelte sich nach dem Crash mit Bischofberger schneller hoch als der Eidgenosse und eroberte als Dritter seinen ersten Weltcup-Podestplatz seit Dezember 2015 in Innichen. 

"Es ist ein schönes Gefühl, wieder auf dem Podium zu stehen. Im großen Finale habe ich mir kurz gedacht, mein Vorsprung könnte sogar für den Sieg reichen, aber dann haben meine Gegner noch einmal den Turbo gezündet. Zum Glück ist mir beim Sturz nichts passiert, das hätte auch anders ausgehen können. Ich freue mich sehr darüber, dass ich nach meiner Verletzung in der vergangenen Saison jetzt wieder imstande bin, um Siege mitzufahren", sagte Johannes Rohrweck, der im Dezember 2017 beim Heim-Weltcup im Montafon einen Kreuzbandriss erlitten hatte. 

Für Daniel Traxler (17.) kam im Achtelfinale das Aus. 

Bei den Damen reihte sich Andrea Limbacher (ASKÖ Bad Goisern) als Dritte des kleinen Finales in der Endabrechnung an der siebenten Stelle ein. Im Semifinale hatte sich “Limbo” im Duell um Position zwei und den damit verbundenen Einzug in das große Finale der späteren Siegerin Fanny Smith (SUI) hauchdünn in einem Fotofinish geschlagen geben müssen. 

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