Idre Fjäll (SWE), 19.-20.01.2019 - Daniel Traxler (ASVÖ Spital) kletterte am Sonntag beim zweiten Weltcup-Rennen in Idre Fjäll nach seinem gestrigen dritten Rang auf dem Podest noch eine Stufe nach oben und musste als Zweiter nach einer großartigen Leistung nur dem Franzosen Jean Frederic Chapuis den Vortritt lassen.

Für Traxler, der die vergangenen zwei Saisonen verletzungsbedingt wegen eines Oberschenkelbruchs und eines Bandscheibenvorfalls verpasst hatte, waren es zudem die ersten Stockerlplätze im Weltcup. Bei den Damen wurde Andrea Limbacher (ASKÖ Bad Goisern) als Zweite des kleinen Finales Gesamt-Sechste. 

Daniel Traxler lieferte auf dem kräfteraubenden Kurs wie schon am Samstag eine grandiose Vorstellung ab. Vom Achtel- bis zum Semifinale gewann der 25-jährige alle seine Heats. Im großen Finale musste er nach einem Gedränge mit Detraz und Öhling Norberg zwar Sotschi-Olympiasieger Chapuis ziehen lassen, in einem spannenden Duell um Platz zwei setzte sich Traxler aber gegen Detraz durch und durfte sich über sein bestes Weltcup-Resultat freuen. 

"Nach dem anstrengenden gestrigen Tag war das heute ein richtig hartes Rennen. Vor dem großen Finale haben mir die Oberschenkel schon ordentlich gebrannt, aber ich habe noch einmal alles aus meinem Körper herausgeholt. Es war vor allem auf der langen Geraden in Richtung Ziel wichtig, konzentriert zu bleiben, und das ist mir gut gelungen. Diese zwei Stockerlplätze waren nur möglich, weil wir in unserem Team super zusammenarbeiten – ein großer Dank geht daher an unseren gesamten Betreuerstab mit Trainern, Serviceleuten und Physiotherapeut", so Daniel Traxler. 

Für Johannes Rohrweck (17.) war im Achtelfinale Endstation. 

Andrea Limbacher zog nach den Rängen neun und sechs in Idre Fjäll zufrieden Bilanz: "Der Einzug in das große Finale wäre heute möglich gewesen, wenn ich im Semifinale die Wellen im unteren Teil besser getroffen hätte. Aber ich habe im Moment ein gutes Gefühl am Ski und fühle mich auch körperlich fit, daher gehe ich auch sehr zuversichtlich in die nächsten Rennen", meinte Limbacher. 

Der Skicross-Tross übersiedelt nun nach Nordamerika, wo am kommenden Samstag, 26. Jänner 2019, in Blue Mountain (CAN) das letzte Weltcup-Rennen vor der WM-Entscheidung am 2. Februar 2019 in Solitude ausgetragen wird.

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