Sestriere (ITA), 19.01.2020 - „Es ist mega! Mir fehlen die Worte, ich freue mich irrsinnig“, waren die ersten überschwänglichen Worte der Oberösterreicherin Elisa Mörzinger, nach ihrem zweiten Platz im Weltcup Parallel Riesentorlauf von Sestriere (ITA).

„Danke an alle, die mich unterstützt haben und mich hoffentlich auch weiter begleiten werden. Ich habe versucht, mich nur auf mich zu konzentrieren und alles andere auszublenden und ich denke das ist mir heute gut gelungen. Die Kulisse ist ein Wahnsinn und es ist unglaublich schön, wenn man hier auf dem Podest stehen darf, ließ die Mühlviertlerin ihren Gefühlen freien Lauf.

In der Saison 2017/18 noch ohne ÖSV Kaderstatus, absolvierte Elisa mit Landestrainer Klaus Mößlberger die Vorbereitung und auch im Winter wurden viele Trainingstage im Landesnachwuchszentrum investiert, um das Ziel ÖSV Kadernominierung zu erreichen. Durch starke Leistungen 2018 (Bronze RTL ÖMS) schaffte die junge Mühlviertlerin den direkten Sprung in die Europacupmannschaft des ÖSV. Wie Vincent Kriechmayr ließ sie sozusagen den ÖSV Nachwuchskader aus, baute länger auf die "Qualitäten des LSVOÖ und seinem Team" und stieg direkt in die zweithöchste Alpine Liga ein.

Auch wenn der Sportliche Leiter der ÖSV Damen, Christian Mitter die 22jährige in der laufenden Saison punktuell im Weltcup einsetzt, ist der Boden, auf dem sich die talentierte Altenfeldnerin auf die weiteren Renneinsätze vorbereitet, der Europacup. Dort will Mörzinger weitere Erfolge feiern, sich Schritt für Schritt nach vor arbeiten und etablieren. Drei Europacup-Podestplätze, darunter ein Sieg, kann Mörzinger in der laufenden Saison bereits für sich verbuchen. Hasliberg in der Schweiz und das französische Morzine werden die nächsten Austragungsorte sein, wo es für Mörzinger um Punkte und Platzierungen m Europacup gehen wird.

 

 

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