Landesnachwuchszentrum Hinterstoder feiert Dachgleiche
- Details
- Veröffentlicht am Freitag, 18. Juni 2010 09:33
Baufortschritt im Zeitplan, Eröffnung Mitte OktoberOberösterreichische Wintersportnachwuchs erhält mit dem LNZ Hinterstoder ab der kommenden Saison eine neue Trainingsstätte auf der Hutterer Höss. Finanziert durch das Land Oberösterreich und gebaut, sowie betrieben durch den Landesskiverband Oberösterreich, dient das Trainingszentrum den alpinen und nordischen Kaderathleten des Fachverbandes und der OÖ Vereine. Am 17. Juni begingen Vertreter des Landes OÖ, des LSV OÖ und der Errichterfirmen die Gleichenfeier.
Die Jugendarbeit des Landesskiverbandes erfährt mit dem Landesnachwuchszentrum eine weitere Qualitätssteigerung. Zur guten Entwicklung, die der zweitgrößte Landesskiverband in den vergangenen Jahren genommen hat, kommen nun noch ideale Trainingsvoraussetzungen hinzu. „Durch die kürzeren Anfahrtswege können die Trainingszeiten effizienter gestaltet und die laufenden Kosten für den Trainingsbetrieb optimiert werden.“, freut sich LSV Präsident Friedrich Niederndorfer über den Bau des LNZ. In den vergangenen Jahren haben Baustellencontainer als Analyse- und Umkleideräume gute Dienste geleistet. Diese Zeiten werden erfreulicherweise ab dem heurigen Winter vorbei sein. Niederndorfer dankte dem Land Oberösterreich, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, LR Viktor Sigl und dem anwesenden stellvertretenden Leiter der Landessportdirektion Franz Schiefermair für die Möglichkeit zur Errichtung des LNZ, das einen Meilenstein in der Weiterentwicklung der sportlichen Förderung im Wintersport darstellen wird.
Neben den LSV OÖ Kaderathleten und den Vereinssportlern, steht das LNZ auch den Dach- und weiteren Fachverbänden für Seminare, Trainings- und Koordinationskurse ganzjährig zur Verfügung. Es verfügt über 24 Betten in Doppel- und Mehrbettzimmern, Seminar- und Analyseräume, sowie Präparationswerkstätten, einem Regenerationsbereich und einem Fitnessraum.
LNZ Geschäftsführer und LSV Vizepräsident Karl Reisenbichler bedankte sich bei den Firmen für den raschen Baufortschritt. „So ist es uns möglich nach nur dreimonatiger Bauzeit, heute die Gleichenfeier zu begehen.“, so Reisenbichler.
Bürgermeister Helmut Wallner betonte, dass die Athleten im neuen Landesnachwuchszentrum nicht nur einen Logenplatz in Hinterstoder einnehmen. Sie werden auch einen Ort für optimales Training und Vorbereitung auf die Wettkämpfe finden. Der aus dem Weltcupgeschehen ausgeschiedene Slalomspezialist Alexander Koll machte sich ebenso ein Bild vom Fortkommen des Neubaus, wie Abfahrtsweltmeister und ÖSV Vizepräsident Hannes Trinkl.
Der Obmann des SC Raika Hinterstoder Gerold Hackl ließ es sich für die Gleichenfeier nicht nehmen, selber zum Instrument zu greifen und umrahmte die Feier musikalisch.




